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Manfred Sattler berichtet über Nürburgringentwicklung

Der Vorstand stellte sich dem Fotografen, in der Mitte der Vorsitzende Manfred Sattler. vlnr James Stone, Herbert Clausen, Jochen Wessel, Manfred Sattler, Friedhelm Demandt, Dieter Enders und Klaus Ridder -Freunde des Nürburgrings sehen positive Zukunft-
Manfred Sattler, seit einem Jahr Vorsitzender der Initiative ‚Freunde des Nürburgrings (FdN)' ist mit der Entwicklung am Nürburgring, dem Verkauf an die mittelständische Firma capricorn zufrieden. „Das Konzept, dass die neuen Inhaber Robertino Wild und Dr. Alex Heinemann dem Vorstand vorgelegt haben, hat uns überzeugt" berichtete Manfred Sattler auf der Jahreshauptversammlung(JHV) der Initiative FdN. Die etwa 70 Mitglieder zollten Beifall, denn Sattler hatte in den vergangenen Monaten viele vertrauliche Gespräche geführt mit Verantwortlichen aus Politik und Wirtschaft.


Sattler berichtete auf der JVH weiter, dass er froh sei, dass es ein Mittelständler geworden sei, der den Zuschlag gegen Riesen aus der Finanzbranche bekommen habe. Er räumte aber auch ein, dass die Menschen aus der Region weiter kritisch sein würden. Zu viel Negatives sei den letzten Jahren am Ring passiert.
Für die Initiative FdN fängt die Arbeit erst an, so Sattler. Man wolle einen Beitrag leisten, der möglich ist. Der Investor kann alleine die Nürburgringregion nicht glücklich machen. Sattler forderte die Region (u.a. Hotel, Gastronomie, Dienstleiter, Handwerk, Zuschauer, Veranstalter, Motorsportbetriebe) auf mitzumachen, dem Investor zu vertrauen und ihn auch zu unterstützen.
Die Initiative hat mittlerweile 360 Mitglieder, Tendenz steigend.

Neu in den Vorstand wurden gewählt

  • der Pressesprecher Klaus Ridder aus Siegburg
  • der IT-Experte James Stone aus St.Johann und
  • der Beisitzer Jochen Wessel aus Sonsbeck....

Informativ und höchst interessant der Vortrag von Dr. Alex Heinemann, einer der Investoren. Auszüge aus seinem Vortrag

  • Teile der riesigen Anlagen sollen zurückgebaut werden, so auch das Eifeldorf und der Ringracer.
  • Ein neues Hotelkonzept unter Einbindung der Region ist geplant
  • Weitere Industriebetriebe im Bereich Meuspath oder an anderer Stselle in Ringnähe sollen angesiedelt werden
  • Verkabelung der Nordschleife mit Glasfaser zur Erhöhung der Sicherheit und auch als Basis für eine professionelle mediale Vermarktung
  • Motorsport solle weiterhin der Hauptzeck des Nürburgrings sein, aber nicht um jeden Preis. So werde 2015 nur dann ein Formel 1 –Rennen stattfinden, wenn die Veranstaltung sich wirtschaftlich trägt.

Frank Stippler hatte auf einem AUDI R8 LMS ultra des Phoenix-Rennteams aus Meuspath den ersten VLN-Lauf gewonnen. Hier mit dem Pressespreche Klaus Ridder, dem Vorsitzenden Manfred Sattler sowie dem Geschäftsführer Friedhelm DemandtZum Abschluss der Veranstaltung besuchte Frank Stippler, langjähriges Mitglieder der FdN, der das erste VLN-Rennen des Jahres soeben gewonnen hatte, die Versammlung und es gab ein paar Erinnerungsfotos mit dem Sieger.